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Ungarnfreizeit 2013 oder ich bin wertvoll, du bist wertvoll, die Welt ist wertvoll

Früh am Morgen brachen 33 junge Menschen in die Ferne auf. Ohne eine Ahnung zu haben, was auf sie zu kam, verlebten sie rund 15 Stunden in Zug und Bus und lernten sich schon mal kennen, sofern sie sich nicht schon kannten. Es wurde Gameboy gespielt, Fresspakete geteilt und ein kleines Kennlern-Bingo, dass die fabelhaften Mitarbeiter vorbereitet hatten, sorgte dafür, dass auch alle schön in Bewegung blieben.

Die Tage am Napsugar Camping bei Fonyód waren warm und aufregend. Neben den gemeinsamen Mahlzeiten, die von den Mitarbeitern geplant und von den Teilnehmern vorbereitet wurden, füllten liebevoll vorgetragene Andachten, lehrreiche Bibelarbeiten und natürlich ausgiebige Strandbesuche den Tag.

An einem Abend war ein informativer Ungarnabend geplant. Es wurde Palatschinken, eine ungarische Delikatesse, verzerrt, wertvollen Informationen über das Land, seine Geschichte, Traditionen, Musik und Wetter gelauscht und auch ein bisschen die Sprache gelernt.

Auch hatten die großartigen Mitarbeiter sich zwei ganz tolle Ausflüge einfallen lassen. Der eine ging in die kleine Stadt Tapolca, die von Fonyód aus mit Fähre und Bahn zu erreichen ist. Die Hauptattraktion von Tapolca ist ein unterirdischer Fluss in einem 300m langen Höhlensystem, den man mit dem Boot befahren kann. Er trägt den innovativen Namen Cave Lake (zu deutsch „Höhlenfluss“). Dieses Abenteuer ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Wieder in Fonyód gönnten wir uns ungarische Küche in einem der Camp nahen Restaurants, wo die Zeit genutzt wurde die bestellten Postkarten zu schreiben.

Der zweite Ausflug führte natürlich nach Budapest, wo wir neben der Erkundung der Innenstadt und Margareteninsel auch den Burgberg mit Hilfe der berüchtigten Zahnradbahn erklommen haben. Dort bewunderten wir das Burgviertel rund um den Burgpalast und entspannten bei einem Eis an einem kleinen Brunnen, der etwas Abkühlung schenkte. Es folgte eine mehr oder weniger beschwerliche Rückfahrt, die länger dauerte als gedacht und wärmer wurde als gehofft. Dennoch wurde viel gesungen, gespielt und gelacht.

Auch an Tagen ohne Ausflug oder Ungarnabend wurde nicht nur am Strand gefaulenzt und im Balaton geplantscht. Man musizierte viel und spielte selbst ausgedachte Spiele, wie zum Beispiel das Wasserbomben-Vollyball, was bei Nacht Wasserbomben-Knicklicht-Vollyball hieß. Nachtbaden und Stockbrot durften auch nicht fehlen und vor allem wurden die Teilnehmer durch ein wundervolles Thema in Bibelarbeiten geführt, was auch das Motto der Freizeit war: Wertvoll. Ich bin wertvoll, du bist wertvoll, die Welt ist wertvoll, mein Nachbar ist wertvoll, deine Mudda is wertvoll, die Gemeinde ist wertvoll, weil all das von Gott kommt und Gott die Welt liebt. Ein wahnsinnig toller Gedanke.

Katharina Noss

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